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-stimmt das eigentlich?

philotypie

Strategien zur Sichtbarmachung von Fake News nehmen immer mehr Raum öffentlicher Debatten ein. Fake News stellen Glaubwürdigkeit in Frage, arbeiten mit Undurchsichtigkeit und Masse - die Nutzer_in bleibt überfordert und machtlos zurück. Wirksamkeit durch Gefühlsmanipulation. Die Studie »The Fake News Machine« von Trend Micro legte nun größere Zusammenhänge der Systeme offen. Dezentrale Netzwerke in China, Russland und dem englischsprachigen Raum nutzen Bots, aber auch Menschen, die sich durch fingierte Kommentare und Likes etwas dazu verdienen. Social Bots und gekaufte Profile verhelfen einem Thema zur kritischen Masse, danach übernehmen normale Social Media Nutzer_innen durch Teilen, Likes und Klicks die Verbreitung. Bemühungen um eine Reglementierung von oben scheinen nur wenig erfolgversprechend. Social Media erhöhen zwar die Reichweite, sind aber nur Symptom und nicht Ursprung.

Eine Menge Menschen glauben zu viel von dem, was sie hören und teilen, ohne es zu hinterfragen. Sie erlauben damit den Fake News immer größere Kreise zu ziehen.

Der Besucher war während der Ausstellung aufgefordert, nach der verborgenen Wahrheit hinter der Meinungsmache zu blicken.

Betreuung: Staphan Fiedler

2017